Fassungen
Neuigkeiten
Was sich in der Edition geändert hat, Fassung für Fassung, die neueste zuerst. Die Edition ist eine offene Beta: Text, Darstellung und Werkzeuge werden laufend verbessert.
0.7 Neu vom Druck: alle vierzehn Bände geprüft 7. November 2026
Fassung 0.7 in Bildern →Startseite, Verfahren, Genauigkeit, Druckbild, Verzeichnis und Recherche, mit Bildschirmfotos und dem Vergleich zu Fassung 0.30.
Gegenüber Fassung 0.30
- Jedes 28. Wort ist anders. 82 680 Wörter des Haupttexts stehen jetzt so, wie der Druck sie hat: „Ich setzte voraus“ statt „setze“ (SW I/4, 87), „treten“ statt „terten“ (II/4, 122), „Menschengeschlechts“ statt „Menschgeschlechts“ (II/1, 98).
- Griechisch lesbar. An 487 Stellen war es in 0.30 zerschossen („γυμνοί äc καί T ρωτοι“); jetzt stehen 58 350 griechische Zeichen polytonisch in Unicode („γυμνοὶ δὲ καὶ ἄστρωτοι“, SW I/1, 19).
- Noten an ihrem Ort. Statt eines Sammelblocks je Seite 3 423 einzelne Noten, jede mit ihrem Aufruf im Text verknüpft.
- Mehr Struktur. 944 statt 215 Verzeichniseinträge, 250 747 gezählte Druckzeilen, 6 425 ausgezeichnete Antiqua-Stellen; 0.30 kannte nichts davon.
- Alle Vergleiche, Stelle für Stelle →
Der Text
- Neu gewonnen, Seite für Seite. Alle 7 881 Druckseiten der Sämmtlichen Werke sind am Scan geprüft. Der Text entsteht aus drei Zeugen: einer älteren elektronischen Erfassung und der Texterkennung zweier Exemplare des Drucks aus der Bayerischen Staatsbibliothek. Ein Wort gilt nur dann ohne Prüfung, wenn keine der beiden Texterkennungen ihm widerspricht und mindestens eine es bestätigt.
- Am Bild entschieden. Jede andere Stelle entscheidet ein Sprachmodell (Claude, Anthropic) am Scan der Seite, Buchstabe für Buchstabe, nicht nach dem Sinn. Es liest jede Seite auch im Ganzen gegen; was es nicht abschließend entscheiden kann, geht in eine zweite Runde (Verfahren).
- 8 931 Verbesserungen gegenüber der elektronischen Vorlage, rund eine je Seite: Lesefehler, stillschweigende Glättungen, zerschossenes Griechisch. Echte Druckfehler des Bandes bleiben stehen.
- Wie gedruckt. Griechisch polytonisch in Unicode, Sperrsatz ausgezeichnet, lateinisch gesetzte Wörter (Antiqua) erkennbar, die Noten an ihrem Ort.
Genauigkeit
- 26 Seiten unabhängig gelesen. Der Text der Freiheitsschrift (SW I/7) stimmt mit ihnen Wort für Wort und Zeile für Zeile überein: 7 822 Wörter, 712 Zeilen, mit Sperrsatz und Absätzen.
- Eingesetzte Fehler. Von 40 plausiblen Fehlern, die zur Probe in Seiten eingesetzt wurden, fand das Verfahren 38.
- Zwei Exemplare. Die zweite Texterkennung liest echte Druckfehler wörtlich, die die erste glättet. Eine schwächere Texterkennung hätte in einem Test 7 von 43 echten Fehlern übersehen.
- Offen sind drei Seiten, die noch nicht am Scan entschieden sind: SW I/3, 153; I/4, 295; I/10, 197.
Lesen und Verzeichnisse
- Druckbild mit Zeilen. Neben der Lesefassung steht jede Seite Zeile für Zeile wie im Band, gezählt am Rand; zitiert wird nach Abtheilung, Band, Seite und Zeile (SW II/1, 456,12).
- Verzeichnisse am Druck. 944 Einträge, ausgerichtet an den gedruckten Inhaltsverzeichnissen und Inhaltsübersichten.
- Randmarken. 388 Punkte der Inhaltsübersicht haben im Text keine Überschrift; das Verzeichnis springt auf den Absatz, an dem sie beginnen, und dort steht ihr Titel als Randmarke, ein Zusatz der Edition. Im Verzeichnis stehen sie leiser als echte Überschriften.
- Zitate statt falscher Überschriften. 122 Verse, Mottos und Formeln, die der Druck mittig absetzt, stehen als Zitat im Textfluss.
Recherche und Daten
- Volltextsuche über alle vierzehn Bände, jede Stelle zitiert bis zur Druckzeile, mit dem Abschnitt, in dem sie steht, und der Trefferzahl je Band; ein Klick öffnet das Druckbild an genau dieser Stelle.
- TEI für jeden Band (P5), dieselben Daten, aus denen der Leser seine Seiten baut; die Rundlaufprobe ist für alle Bände identisch. Der Text ist gemeinfrei, die Daten stehen unter CC BY 4.0 (Nachnutzung).
0.30 Erste Fassung Mai bis August 2026
- Die vierzehn Bände nach einer älteren elektronischen Erfassung, 7 762 Seiten mit Absätzen, Überschriften und Noten, noch ohne Abgleich am Druck.
- Verzeichnisse der ersten Abtheilung von Hand erfasst, die der zweiten aus der Vorlage übernommen.