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Fassung 0.7

Seit dem 7. November 2026 stehen alle vierzehn Bände der Sämmtlichen Werke im Leser, neu vom Druck gewonnen und Seite für Seite am Scan geprüft. Hier steht, was neu ist, wie der Text entsteht und was an ihm gemessen ist.

Bildschirmfotos bei 1 440 Bildpunkten Breite in der dunklen Darstellung. Die Zahlen stammen aus den Daten dieser Fassung.

Bände, Seite für Seite am Scan geprüft
014
Druckseiten, im Leser und als TEI
7 7627 881
Lesefehler der elektronischen Vorlage berichtigt
8 931
abweichende Wörter auf 26 unabhängig gelesenen Seiten
0
Verzeichniseinträge, am Druck ausgerichtet
944

Vorher und nachher

Fassung 0.30 übernahm den Text einer älteren elektronischen Erfassung, ohne Abgleich am Druck. Fassung 0.7 ist Seite für Seite am Scan geprüft. Derselbe Text in beiden Fassungen, erst in Zahlen, dann an einzelnen Stellen.

In Zahlen

Fassung 0.30Fassung 0.7
Haupttextnach der elektronischen Vorlage82 680 Wörter anders als in 0.30, rund jedes 28. Wort: verlesene Wörter, verlorene Silben, verschobene Endungen
Griechisch41 625 Zeichen, an 487 Stellen zerschossen58 350 Zeichen, polytonisch in Unicode
Noten3 018 Sammelblöcke, alle Noten einer Seite in einem, ohne Verbindung zum Text3 423 einzelne Noten, jede mit ihrem Aufruf im Text verknüpft
Zitierbarbis zur Seitebis zur Zeile: 250 747 gezählte Druckzeilen
Verzeichnisse215 Einträge944 Einträge, am Druck ausgerichtet, dazu 388 Randmarken
Antiquanicht ausgezeichnet6 425 lateinisch gesetzte Stellen ausgezeichnet
Druckseiten7 7627 881, mit Titelblättern und Vorstücken

An einzelnen Stellen

StelleFassung 0.30Fassung 0.7
SW I/4, 87… worden ist. Ich setze voraus, mit solchen zu reden …… worden ist. Ich setzte voraus, mit solchen zu reden …
SW II/4, 122… Verhältniß zu einem menschlichen Individuum terten könne …… Verhältniß zu einem menschlichen Individuum treten könne …
SW II/2, 623Sie beredet sich also mit diesem, um den Vater seiner Macht zu entsetzenSie beredet sich also mit diesen, um den Vater seiner Macht zu entsetzen
SW II/1, 98… Unterschiede des Menschgeschlechts zu begreifen.… Unterschiede des Menschengeschlechts zu begreifen.
SW II/2, 509… so daß auf gewisse Weise das Sankritwörterbuch zugleich als ein Zendlexikon dienen kann… so daß auf gewisse Weise das Sanskritwörterbuch zugleich als ein Zendlexikon dienen kann
SW I/8, 276… und auch der tiefsten Potenz etwas, ein Aehnlichens von jener künstlerischen Weisheit… und auch der tiefsten Potenz etwas, ein Aehnliches von jener künstlerischen Weisheit
SW I/1, 19, Noteγῆς. γυμνοί äc καί T ρωτοι θυραυλο™ντες ôá πολλὰ ἐνέμοντο. τ’ γὰρ ô§í ©ñ§í αὐτοῖς ἄλυπον ἐκέκρατο.γῆς. γυμνοὶ δὲ καὶ ἄστρωτοι θυραυλοῦντες τα πολλὰ ἐνέμοντο. τὸ γὰρ τῶν ὡρῶν αὐτοῖς ἄλυπον ἐκέκρατο.
  • Verbessert wird nur, was der Druck anders hat. Echte Druckfehler des Bandes bleiben stehen, auch wenn die elektronische Vorlage sie stillschweigend geglättet hatte.
  • Alle Stellen sind am Scan entschieden; die Beispiele lassen sich im Druckbild an der genannten Seite nachsehen.

Startseite

Die Startseite beginnt wie das Titelblatt eines Bandes: Schellings Name, die drei Ringe und der Text, nach dem die Ausgabe sich richtet. Darunter die Bände in einer Liste und die Kennzahlen aus den Daten.

Der erste Bildschirm · nebeneinander

0.30Startseite der bisherigen Fassung 0.30: Wortmarke Digitale Schelling-Edition, Vermerk in Überarbeitung, zwei umrahmte Knöpfe.
0.7Startseite der Fassung 0.7: in der Mitte Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, die drei Ringe und Die Werke nach dem Text der Sämmtlichen Werke.
  • Titelblatt statt Werbetext: in der Mitte der Name und wonach der Text sich richtet.
  • Eine Liste der Bände, nach den beiden Abtheilungen; jeder Band zum Lesen und als TEI-Datei.
  • Kennzahlen aus den Daten: Bände, Seiten, Verzeichniseinträge und die Fassung.

Der Text

Der Text entsteht aus drei Lesungen. Eine ältere elektronische Erfassung liefert Wortlaut, Sperrsatz, Noten und Griechisch; dazu kommt die Texterkennung zweier Exemplare des Drucks, die die Bayerische Staatsbibliothek digitalisiert hat. Wo die drei nicht übereinstimmen, wird am Bild der Seite entschieden.

Ein Prüfbogen: SW II/1, 456

Prüfbogen zu SW II/1, Seite 456: zu jeder Prüfstelle die Zeile aus dem Coburger und dem Münchner Exemplar, darunter die Stelle vergrößert, hier griechische Wörter in den Noten.
  • Ein Wort gilt nur dann ohne Prüfung, wenn keine der beiden Texterkennungen ihm widerspricht und mindestens eine es bestätigt. Alles andere wird eine Prüfstelle wie hier: die Zeile aus beiden Exemplaren, darunter die Stelle vergrößert.
  • Entschieden wird am Bild, Buchstabe für Buchstabe und nicht nach dem Sinn, maschinell und mit jeder Seite und ihrem Scan zugleich. Echte Druckfehler bleiben stehen.
  • Die ganze Seite wird gegengelesen: auch was keine der Lesungen anzeigt, wird berichtigt. Was nicht abschließend zu entscheiden ist, geht in eine zweite Runde.

Genauigkeit

Gemessen wird gegen Seiten, die außerhalb des Verfahrens gelesen wurden, und gegen Fehler, die zur Probe eingesetzt wurden.

Was gemessen ist

  • 26 Seiten der Freiheitsschrift (SW I/7) wurden unabhängig vollständig gelesen. Der Text des Verfahrens stimmt mit ihnen Wort für Wort und Zeile für Zeile überein: 7 822 Wörter, 712 Zeilen, mit Sperrsatz und Absätzen.
  • 40 plausible Fehler wurden zur Probe in Seiten eingesetzt; das Verfahren fand 38 davon.
  • 8 931 Verbesserungen gegenüber der elektronischen Vorlage, rund eine je Seite: Lesefehler, stillschweigende Glättungen, zerschossenes Griechisch.
  • Warum zwei Exemplare: Die zweite Texterkennung liest echte Druckfehler wörtlich, die die erste glättet (verstanten, siunliche). Eine schwächere Texterkennung hätte in einem Test 7 von 43 echten Fehlern übersehen; deshalb stammen beide Lesungen von der Bibliothek.
  • Offen sind drei Seiten, die noch nicht am Scan entschieden sind: SW I/3, 153; I/4, 295; I/10, 197.

Lesen

Der Leser zeigt jeden Band in zwei Ansichten: als Lesefassung im Fluss und als Druckbild, Zeile für Zeile wie im Band von 1856–1861.

Druckbild: SW II/1, 456

Druckbild von SW II/1, Seite 456: Zeilenzählung am Rand, hochgestellte Notenaufrufe, Griechisch in den Noten, links das Verzeichnis mit den Vorlesungen.
  • Zeilen wie im Druck, gezählt am Rand: Zitate bis zur Zeile (SW II/1, 456,12).
  • Noten an ihrem Ort, Griechisch polytonisch in Unicode, Sperrsatz ausgezeichnet, lateinisch gesetzte Wörter (Antiqua) erkennbar.

Verzeichnis und Randmarken

Die Verzeichnisse folgen den gedruckten. Viele Punkte der gedruckten Inhaltsübersichten haben im Text keine Überschrift; der Druck nennt nur die Seite. Diese Ausgabe nennt den Absatz.

Inhaltspunkt mit Randmarke: SW I/6, 219

SW I/6, Seite 219: links im Verzeichnis die Punkte der Inhaltsübersicht in grauer Schrift, im Text neben Paragraph 69 die Randmarke 2) Deduktion von Raum und Zeit.
  • 944 Einträge, am gedruckten Inhaltsverzeichnis und an den Überschriften des Textes ausgerichtet.
  • 388 Punkte der Inhaltsübersicht ohne Überschrift im Text springen auf den Absatz, an dem ihr Gegenstand beginnt; dort steht ihr Titel als Randmarke.
  • Die Randmarke ist ein Zusatz dieser Ausgabe: klein, grau, am Rand. Im Verzeichnis stehen solche Punkte leiser als echte Überschriften.

Verse, Mottos, Formeln

Was der Druck mittig absetzt, ist nicht immer eine Überschrift. Verse, Mottos, Inschriften und Formeln stehen jetzt als Zitat im Textfluss.

Ein Motto im Satz: SW I/6, 15

SW I/6, Seite 15: nach dem Satz „was aber das Innere betrifft,“ steht mittig das Motto „Rühre nicht, Bock! denn es brennt.“
  • 122 Stellen in allen Bänden, vom Motto bis zum griechischen Vers.
  • Die Verzeichnisse bleiben sauber: Was keine Gliederung ist, springt nicht mehr als Überschrift dazwischen.

Recherche

Die Volltextsuche geht über alle vierzehn Bände und zitiert jede Stelle bis zur Druckzeile.

Suche nach „Mythologie“

Recherche nach Mythologie: links die Bände mit Trefferzahlen, rechts die Stellen mit Zitat bis zur Zeile, dem Abschnitt und den Verweisen ins Druckbild.
  • Zitat bis zur Zeile (SW I/3, 589,26), mit dem Abschnitt, in dem die Stelle steht.
  • Treffer je Band, und ein Klick öffnet das Druckbild genau an dieser Stelle.

Offene Daten

Jeder Band liegt als TEI-Datei (P5) vor, dieselben Daten, aus denen der Leser seine Seiten baut; die Rundlaufprobe ist für alle vierzehn Bände identisch. Der Text ist gemeinfrei, die Daten stehen unter CC BY 4.0 (Nachnutzung, Richtlinien). Die Dateien stehen auf der Startseite bei jedem Band.