Fassung 0.7
Seit dem 7. November 2026 stehen alle vierzehn Bände der Sämmtlichen Werke im Leser, neu vom Druck gewonnen und Seite für Seite am Scan geprüft. Hier steht, was neu ist, wie der Text entsteht und was an ihm gemessen ist.
Bildschirmfotos bei 1 440 Bildpunkten Breite in der dunklen Darstellung. Die Zahlen stammen aus den Daten dieser Fassung.
- Bände, Seite für Seite am Scan geprüft
014- Druckseiten, im Leser und als TEI
7 7627 881- Lesefehler der elektronischen Vorlage berichtigt
- 8 931
- abweichende Wörter auf 26 unabhängig gelesenen Seiten
- 0
- Verzeichniseinträge, am Druck ausgerichtet
- 944
Vorher und nachher
Fassung 0.30 übernahm den Text einer älteren elektronischen Erfassung, ohne Abgleich am Druck. Fassung 0.7 ist Seite für Seite am Scan geprüft. Derselbe Text in beiden Fassungen, erst in Zahlen, dann an einzelnen Stellen.
In Zahlen
| Fassung 0.30 | Fassung 0.7 | |
|---|---|---|
| Haupttext | nach der elektronischen Vorlage | 82 680 Wörter anders als in 0.30, rund jedes 28. Wort: verlesene Wörter, verlorene Silben, verschobene Endungen |
| Griechisch | 41 625 Zeichen, an 487 Stellen zerschossen | 58 350 Zeichen, polytonisch in Unicode |
| Noten | 3 018 Sammelblöcke, alle Noten einer Seite in einem, ohne Verbindung zum Text | 3 423 einzelne Noten, jede mit ihrem Aufruf im Text verknüpft |
| Zitierbar | bis zur Seite | bis zur Zeile: 250 747 gezählte Druckzeilen |
| Verzeichnisse | 215 Einträge | 944 Einträge, am Druck ausgerichtet, dazu 388 Randmarken |
| Antiqua | nicht ausgezeichnet | 6 425 lateinisch gesetzte Stellen ausgezeichnet |
| Druckseiten | 7 762 | 7 881, mit Titelblättern und Vorstücken |
An einzelnen Stellen
- Verbessert wird nur, was der Druck anders hat. Echte Druckfehler des Bandes bleiben stehen, auch wenn die elektronische Vorlage sie stillschweigend geglättet hatte.
- Alle Stellen sind am Scan entschieden; die Beispiele lassen sich im Druckbild an der genannten Seite nachsehen.
Startseite
Die Startseite beginnt wie das Titelblatt eines Bandes: Schellings Name, die drei Ringe und der Text, nach dem die Ausgabe sich richtet. Darunter die Bände in einer Liste und die Kennzahlen aus den Daten.
Der erste Bildschirm · nebeneinander


- Titelblatt statt Werbetext: in der Mitte der Name und wonach der Text sich richtet.
- Eine Liste der Bände, nach den beiden Abtheilungen; jeder Band zum Lesen und als TEI-Datei.
- Kennzahlen aus den Daten: Bände, Seiten, Verzeichniseinträge und die Fassung.
Der Text
Der Text entsteht aus drei Lesungen. Eine ältere elektronische Erfassung liefert Wortlaut, Sperrsatz, Noten und Griechisch; dazu kommt die Texterkennung zweier Exemplare des Drucks, die die Bayerische Staatsbibliothek digitalisiert hat. Wo die drei nicht übereinstimmen, wird am Bild der Seite entschieden.
Ein Prüfbogen: SW II/1, 456
- Ein Wort gilt nur dann ohne Prüfung, wenn keine der beiden Texterkennungen ihm widerspricht und mindestens eine es bestätigt. Alles andere wird eine Prüfstelle wie hier: die Zeile aus beiden Exemplaren, darunter die Stelle vergrößert.
- Entschieden wird am Bild, Buchstabe für Buchstabe und nicht nach dem Sinn, maschinell und mit jeder Seite und ihrem Scan zugleich. Echte Druckfehler bleiben stehen.
- Die ganze Seite wird gegengelesen: auch was keine der Lesungen anzeigt, wird berichtigt. Was nicht abschließend zu entscheiden ist, geht in eine zweite Runde.
Genauigkeit
Gemessen wird gegen Seiten, die außerhalb des Verfahrens gelesen wurden, und gegen Fehler, die zur Probe eingesetzt wurden.
Was gemessen ist
- 26 Seiten der Freiheitsschrift (SW I/7) wurden unabhängig vollständig gelesen. Der Text des Verfahrens stimmt mit ihnen Wort für Wort und Zeile für Zeile überein: 7 822 Wörter, 712 Zeilen, mit Sperrsatz und Absätzen.
- 40 plausible Fehler wurden zur Probe in Seiten eingesetzt; das Verfahren fand 38 davon.
- 8 931 Verbesserungen gegenüber der elektronischen Vorlage, rund eine je Seite: Lesefehler, stillschweigende Glättungen, zerschossenes Griechisch.
- Warum zwei Exemplare: Die zweite Texterkennung liest echte Druckfehler wörtlich, die die erste glättet (verstanten, siunliche). Eine schwächere Texterkennung hätte in einem Test 7 von 43 echten Fehlern übersehen; deshalb stammen beide Lesungen von der Bibliothek.
- Offen sind drei Seiten, die noch nicht am Scan entschieden sind: SW I/3, 153; I/4, 295; I/10, 197.
Lesen
Der Leser zeigt jeden Band in zwei Ansichten: als Lesefassung im Fluss und als Druckbild, Zeile für Zeile wie im Band von 1856–1861.
Druckbild: SW II/1, 456
- Zeilen wie im Druck, gezählt am Rand: Zitate bis zur Zeile (SW II/1, 456,12).
- Noten an ihrem Ort, Griechisch polytonisch in Unicode, Sperrsatz ausgezeichnet, lateinisch gesetzte Wörter (Antiqua) erkennbar.
Verzeichnis und Randmarken
Die Verzeichnisse folgen den gedruckten. Viele Punkte der gedruckten Inhaltsübersichten haben im Text keine Überschrift; der Druck nennt nur die Seite. Diese Ausgabe nennt den Absatz.
Inhaltspunkt mit Randmarke: SW I/6, 219
- 944 Einträge, am gedruckten Inhaltsverzeichnis und an den Überschriften des Textes ausgerichtet.
- 388 Punkte der Inhaltsübersicht ohne Überschrift im Text springen auf den Absatz, an dem ihr Gegenstand beginnt; dort steht ihr Titel als Randmarke.
- Die Randmarke ist ein Zusatz dieser Ausgabe: klein, grau, am Rand. Im Verzeichnis stehen solche Punkte leiser als echte Überschriften.
Verse, Mottos, Formeln
Was der Druck mittig absetzt, ist nicht immer eine Überschrift. Verse, Mottos, Inschriften und Formeln stehen jetzt als Zitat im Textfluss.
Ein Motto im Satz: SW I/6, 15
- 122 Stellen in allen Bänden, vom Motto bis zum griechischen Vers.
- Die Verzeichnisse bleiben sauber: Was keine Gliederung ist, springt nicht mehr als Überschrift dazwischen.
Recherche
Die Volltextsuche geht über alle vierzehn Bände und zitiert jede Stelle bis zur Druckzeile.
Suche nach „Mythologie“
- Zitat bis zur Zeile (SW I/3, 589,26), mit dem Abschnitt, in dem die Stelle steht.
- Treffer je Band, und ein Klick öffnet das Druckbild genau an dieser Stelle.
Offene Daten
Jeder Band liegt als TEI-Datei (P5) vor, dieselben Daten, aus denen der Leser seine Seiten baut; die Rundlaufprobe ist für alle vierzehn Bände identisch. Der Text ist gemeinfrei, die Daten stehen unter CC BY 4.0 (Nachnutzung, Richtlinien). Die Dateien stehen auf der Startseite bei jedem Band.